Denervation

Bei diesem Eingriff werden dorsal die Nervenäste des cranialen Glutealnervs sowie des Ischiadicus operativ durchtrennt. Ziel dieses Eingriffes ist eine sofortige Schmerzausschaltung, die zu einer vermehrten Beweglichkeit und Reaktivierung des Hüftgelenkes führen soll. Die durch eine Arthrose bedingte Bewegungseinschränkung bleibt aber weiterhin bestehen.
Meist kommt es zu einer deutlichen Verbesserung der Schmerzsymptomatik, die degenerativen Veränderungen am Hüftgelenk schreiten jedoch weiter fort. Sind die Arthrosen im Hüftgelenk jedoch schon stark ausgeprägt, v.a. im Bereich der Beckenpfanne, ist dieser Eingriff nicht die Therapie der Wahl, da der Zugang zu den Nervenästen aufgrund der knöchernen Zubildung nicht mehr oder nur eingeschränkt möglich ist.